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bwirkt! unterstützt die Partnerschaft zwischen Safer Places e.V. und dem Safe House in Bredasdorp!

Wir freuen uns über die einjährige Förderung durch bwirkt!, ein Programm der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), für das wir uns Anfang des Jahres beworben hatten. Das Safe House in Bredasdorp steht vor vielen Herausforderungen: So ist der Aufenthalt im Haus für die Frauen und ihre minderjährigen Kinder in der Regel auf drei Monate begrenzt. Diese Zeit reicht meist nicht aus, um Stabilität zu gewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln.Zudem mangelt es in der ganzen Region an qualifizierter psychologischer Betreuung, der durch Gewalterfahrungen traumatisierten und häufig Suchtkranken Bewohnerinnen. Unser durch die SEZ gefördertes Projekt setzt genau dort an, wo bisher eine Lücke klafft: Wir möchten die Unterstützung für Frauen über den Aufenthalt im Safe House hinaus verlängern und ihnen psychologische Betreuung ermöglichen. 

Ein Ort für Empowerment, Gemeinschaft und Heilung

Die SEZ Förderung ermöglicht uns die Grundlagen hierfür zu schaffen. Auf dem Gelände des Frauenhauses entsteht zum einen ein kleines Haus (Empowerment-Raum), in dem regelmäßige Treffen und Gruppenangebote mit einer traumatherapeutisch-erfahrenen Psychologin stattfinden werden. Hier sollen Frauen einen sicheren Ort finden, um Erfahrungen zu teilen, Heilung zu erfahren und neue Perspektiven zu entwickeln. Dank der Förderung können wir zudem ein Jahr lang eine Psychologin beschäftigen (30%-Stelle), die traumatisierte Frauen professionell begleitet und Lana O’Neill und Sozialarbeiterin Abby Cloete im Sinne des train-the-trainer Ansatzes wichtige Werkzeuge an die Hand gibt um die Frauen psychologisch zu unterstützen.

Im ersten Projektjahr wird die Psychologin den Aufbau des Angebots eng begleiten und deshalb deutlich häufiger vor Ort sein. Diese intensive Anfangsphase – ebenso wie die Einrichtung des Empowerment-Raums – wird durch die Förderung der SEZ ermöglicht. Aus den Mitteln unseres Vereins allein wäre dies nicht finanzierbar gewesen. Unser Ziel ist es, das Angebot anschließend dauerhaft zu verankern und die Psychologin auch nach der Förderlaufzeit weiterhin regelmäßig – zunächst mindestens einmal im Monat – für Gruppentreffen und die Begleitung ehemaliger Bewohnerinnen einzubinden. Wir hoffen, dies mit Ihrer Unterstützung ermöglichen zu können.

Nachhaltige Unterstützung statt kurzfristiger Hilfe

Unser Ziel ist es, ein starkes Netzwerk aus Solidarität und fachlicher Begleitung aufzubauen. Ehemalige Bewohnerinnen sollen weiterhin Zugang zu Angeboten erhalten und aktiv dabei unterstützt werden, Teil der Gemeinschaft zu bleiben.

Die Förderung ermöglicht uns, professionelle Unterstützung dort anzubieten, wo sie dringend benötigt wird. Sie deckt jedoch nur einen Teil der vielfältigen Aufgaben und Kosten ab, die mit dem Aufbau und der langfristigen Sicherung des Projekts verbunden sind.

Deshalb sind wir auch weiterhin auf die Unterstützung von Spenderinnen und Spendern, Partnern und Förderern angewiesen. Jede zusätzliche Spende trägt dazu bei, die Nachhaltigkeit des Projekts über den Zeitraum von einem Jahr hinaus zu sichern, weitere betroffene Frauen zu erreichen und die entwickelten Angebote langfristig fortzuführen. Zudem garantieren sie wie bisher auch die allgemeine Arbeit vonLana und ihrem Team unde den Fortbesdtand des Safe Houses.

Das Team von Safe Places e.V. und Lana O’Neill danken der SEZ sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für ihr Vertrauen in unsere Arbeit! 

Ohne Ihre Spenden, Ihr ehrenamtliches Engagement und die ideelle Unterstützung wäre unsere Arbeit nicht möglich!

Viele Grüsse aus Stuttgart!
Reinhard Jaki

Bericht über den Besuch von Julia und Reinhard Jaki in Bredasdorp am 25.4.2025

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

bei unserem Besuch im Safe House Ende April 2025 hat Lana ein weiteres Mal ausgedrückt, wie wichtig die Spenden aus Deutschland sind: "Ohne eure Unterstützung könnten wir das Safe House so nicht weiterführen", so Lanas klare Worte. Durch die Spenden werden weiterhin das Gehalt von Sozialarbeiterin Abby bezahlt, Arztbesuche und Medikamente für die Bewohner sowie u.a. regelmäßige Empowerment Workshops. 

Bei diesen eintägigem Workshops spricht das Team gezielt Frauen in der Umgebung an und lädt sie ins Safe House ein, um über ihre Erfahrungen zu berichten und sie über ihre Rechte aufzuklären. "Viele ältere Frauen reden bei uns das erste Mal in ihrem Leben über ihre Gewalterfahrungen", berichtet Lana. Die Frauen haben in der Folge die Möglichkeit kostenlose Beratungsstunden bei Sozialarbeiterin Abby zu buchen. 

Der Alltag im Safe House ist oft zermürbend für Lana und ihre Team, aber sie wollte uns unbedingt von der 18-jährigen Anni (Name geändert) erzählen: Anni stammt aus Lesotho, ihre Mutter ist verstorben und seit sie 14 Jahre alt ist, wurde sie von ihrem Onkel missbraucht. Über Umwege gelangte sie in diesem Jahr ins Westkap und dieses Jahr schließlich bei Lana im Safe House. Hier ist sie in den letzten Monaten aufgeblüht: Wochentags geht Anni im Nachbarort Napier in die Schule, am Wochenende bleibt sie im Safe House und nimmt, wann immer es möglich ist, an Leichtathletik-Wettbewerben und Rugby-Spielen teil und hat schon etliche Medaillen und Pokale ins Safe House gebracht. Lana und ihr  Team unterstützen ihr Talent und ihre Ambitionen, wo es nur geht. Ende 2025 will Anni Abitur machen, ihr Traum ist es, als Feuerwehrfrau zu arbeiten. 

Tausend Dank für eure Unterstützung & herzliche Grüsse aus Südafrika,

Julia und Reinhard Jaki

Lanas Dank an die Spender aus Deutschland:    
„Guten Tag liebe Spender aus Deutschland von Heavenly Promise in Bredasdorp. Wir freuen uns, dass Julia und Reinhard heute am 25.4.25 zu Besuch im Frauenhaus sind. Wir möchten uns ganz herzlich für alle Spenden aus Deutschland bedanken. Vielen Dank, eure Spenden machen das Leben unserer Frauen und Kinder viel leichter! Thank you!“ 

Seit 2020 unterstützen wir mit Ihrer Hilfe das Frauenhaus in Bredasdorp.

Julia hat von 2015 bis 2020 über das Frauenhaus Bredasdorp den Dokumentarfilm DORPIE gedreht. Die Weltpremiere hatte DORPIE 2022 beim Dokumetarfilmfestival in Amsterdam und der Film wurde seitdem u.a. in Kapstadt, Johannesburg, München, Berlin und New York gezeigt.

Am 26. November 2023 konnten wir den Film im Stuttgarter Arthauskino Atelier vor ca. 130 Besuchern zeigen. Die anschliessende Diskussion mit Lana O’Neill und Julia, die dazu aus Südafrika kamen war sehr interessant.

Nach der gut besuchten Filmvorführung konnte Lana am 27.11.  noch ein Frauenhaus in Stuttgart besuchen und blieb dann noch bis 29.11. in Stuttgart, weil der Flug am 28.11. aus Wettergründen gestrichen wurde. In Bredasdorp ist sie nun gut angekommen und lässt alle herzlich grüssen.